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Hagbard at Cebit |
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Written by MK23_Sysop
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Friday, 24 November 2006 |
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Page 5 of 5 .................................................................... : : : BEACHTEN SIE DASS DIE WIEDERGABE IN KEINSTER WEISE BEDEUTET, : : DASS DIE MEINUNG JENES AUTORS DAMIT GEBILLIGT WIRD! : : DAS GEGENTEIL IST DER FALL! : : DIE MENSCHENVERACHTENDE DARSTELLUNG IST ZU KRITISIEREN! : :..................................................................:
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........................................... : : : Nachfolgend nun der ct-Bericht, der : : über eine neue aktuelle Tragödie : : informiert : :.........................................:
Trons Tod: Selbstmord oder Verbrechen? ======================================
Hagbard (Karl Koch) ist nicht der einzige deutsche Hacker, der unter mysteriösen Umständen starb:
Spaziergänger fanden den Berliner Hacker Tron am 22. Oktober 1998 in einem Park im Berliner Bezirk Neukölln knapp drei Kilometer entfernt von seiner Wohnung. Boris F. (26) alias Tron hing an seinem Gürtel an einem Baum. Die Füsse be- rührten den Boden. Er hat sich anscheinend mit aller Kraft nach vorne geworfen.
An einen Selbstmord glaubt der Chaos Computer Club (CCC) nicht.
Angesichts der "Umstände seines Verschwindens und seiner aussergewöhnlichen Fähigkeiten" geht der CCC von einem Verbrechen aus.
Tron sei ein "sehr offener und direkter Mensch gewesen, der Probleme nicht für sich behielt." Er galt als ein "energiegeladener und "lebensfroher" Hacker, der sich vor allem mit Verschlüsselungstechnik befasste.
Trons Ende erinnert manchen an den Tod von Hagbard im Mai 1989. Es muss Mord gewesen sein, vermuten nach wie vor einige seiner Freunde und Bekannten - KGB oder CIA hätten ihn umgebracht, weil er zuviel wusste, ist zu hören.
Solche Vermutungen werden etwa aus den Interessen der Geheimdienste abgeleitet. So haben die National Security Agency in den USA und der Bundesnachrichtendienst ein Interesse daran, dass private Verschlüsselung ihnen nicht das Handwerk der technischen Überwachung von Telefongesprächen, Fax, EMail oder Daten er- schwert. Auch das organisierte Verbrechen könnte hinter einer möglichen Mordtat stehen. Schliesslich würde das Fälschen von Karten Betrügereien in unfangreichem Ausmass ermöglichen. In der Tat sind die aus Hong Kong operie- renden chinesischen Triaden oder aus Nigeria stammenden Banden schon seit Jahren im Geschäft mit gefälschten Kreditkarten.
Fünf Tage vor seinem Tod verliess Tron die Wohnung seiner Mutter, um einen Brief einzuwerfen. Als ihr Sohn abends noch nicht wieder zurück war, alarmierte sie die Polizei. Die folgenden vier Tage muss er noch gelebt haben, ergab die Obduktion. Die Polizei geht davon aus, dass er sich noch mit einer anderen Person getroffen hat. Sie schliesst deshalb Mord nicht vollständig aus.
Trons berufliche Aussichten waren gut. Im Sommer hatte er seine Diplomarbeit abgeliefert: "Die Realisierung einer Verschlüsselungstechnik für Daten im ISDN-B-Kanal. Er entwickelte ein preiswertes Gerät für sicheres Telefonieren über ISDN-Leitungen, das sich durch seine Einfachheit und Kompaktheit auszeichnete.
Kartenhäuser:
Tron war ein Spezialist für Chipkarten aller Art. Er knackte Telefonkarten, klonte Handy-SIMs und fälschte die Chipkarte der d-box für das kosten- pflichtige Digital-Fernsehen. Er stand damit in vorderster Reihe der Hacker und Freaks, die sich in Deutschland mit dem "Carding" beschäftigten. Carding war in den USA schon in den 80er Jahren populär, insbesondere das Auslesen und Fälschen von Kreditkarten sowie Hacks in den Datenbanken der Kreditkarten- unternehmen. Ihr Wissen tauschten die Freaks aus aller Welt auch in Deutschland aus, so etwa in der Secret Tectonic Mailbox in Hamburg.
Hierzulande ging es Anfang der 90er Jahre zunächst um den Missbrauch von Calling Cards. Gültige Rückrufnummem von ATT, MCI und anderen Anbietern wurden per Programm generiert; gestohlene massenhaft in Umlauf gebracht. Mit Hilfe des Programms Blue Beep wurden die Telefongesellschaften beim Missbrauch getäuscht. Die Nummern dieser Kredit-Telefonkarten für den Weltreisenden waren für bis zu 400 Dollar am Tag gut. Sie kosteten in der Szene etwa 20 Mark und waren auch im Tausenderpack erhältlich, bis die Polizei 1994 einen ganzen Fälscherring aushob. "Intelligente" Chipkarten waren eine viel grössere Herausforderung, auch für Tron. Gelegentlich ging der Forscherdrang mit ihm durch. So baute er für eine Nacht eine komplette Telefonzelle ab, um an die Daten im Telefonkasten zu gelangen. Morgens um fünf brachte er alles mit einem Kleinlaster zurück und baute die Telefonzelle wieder auf. Erwischt wurde er, als er mit einem Hammer ein öffentliches Telefon bearbeitete. Die Telekom hatte die Software geändert, um sie betrugssicher zu machen; Tron wollte an den Chip gelangen. Der Richter hatte dafür wenig Verständnis. Tron bekam Ende 1995 ein Jahr auf Bewährung. Danach wurde er Mitglied im CCC, um dort seine "schöpferische Energie" einzusetzen.
Berühmt wurde Tron in der Szene durch seine Telefonkarte. Viele Hacker und Freaks wünschten sich eine Telefonkarte, die niemals leer wird. Auf dem jährlichen Chaos Communications Congress wurden die Analysen zusammen mit Fotos vom Innenleben der Chips präsentiert. 1992 gelangt es erstmals zwei Nachwuchs- talenten aus Schleswig-Holstein, eine Telefonkarte auszulesen und den Wert zu ändern. Sie reichten ihre Ergebnisse bei "Jugend forscht" ein und gewannen. Die Arbeit wurde jedoch auf Veranlassung der Telekom unter Verschluss genommen. In Hannover wie in Hamburg gelang es Hackern 1995, Telefonkarten herzustellen, die nie ihren Wert verlieren. In Berlin baute Tron seine "Wunderkarte", die sich kurz vor Ablauf wieder selbst auflud.
Im April 1998 nahm Tron als brillanter Code-Breaker am sogenannten GSM-Hack teil. Der CCC führte damals den Nachweis, dass die GSM-Karte des D2-Mobilfunks geklont werden kann. Ein dafür entwickeltes Programm braucht etwa 12 Stunden für die Rekonstruktion des geheimen Schlüssels, der in der Chipkarte unauslesbar gespeichert ist.
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Dies sind Mirror-Sites, über welche der "berichte.zip" erreichbar ist =============================
de-domain investigators investigations
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Ähnlich den Vorgängen wie "das Celler Loch" oder "den Spuk im Umfeld des Physikers Traube" gab es die "Aktion Bundesbahn-Erpresser Charly" und die Mindener getürkten Erpresser-Geschichten, die dieselben Effekte und dieselbe Schmutzigkeit aufwiesen!
Dagegen wehre ich mich (als davon Betroffener) ganz entschieden!
Matthias Beier Projektmanager der Detektive für Deutschland
Funkruf 0172-4643967 [ersatzweise 0172-4926097]
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Last Updated ( Tuesday, 15 November 2011 )
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